Computer Strom sparen
Das Einsparen von Energie ist nicht erst seit dem Klimagipfel ein Thema. Sowohl Unternehmen und Industriebetriebe, wie auch Privathaushalte haben den Stromfressern mehr denn je den Kampf angesagt und auch der Computer im Büro oder im Wohnzimmer ist davor nicht mehr sicher.
Eine Möglichkeit, Strom zu sparen, ist ein Blick auf die Performance des Computers. Das Tempo der technischen Neuerungen ist zwar rasant, aber mal ehrlich: Kaufen Sie sich jedesmal einen neues (und sparsameren) PC, nur weil sich die Prozessorgeschwindigkeit mal wieder verdoppelt hat? Nein! Und deswegen finden sich auch in den Computern die ersten „Übeltäter“, denen man zu Leibe rücken kann.
Gerade bei selbst gebauten Geräten sind die einzelnen Komponenten oftmals nicht optimal aufeinander abgestimmt. Für den Einsatz von Büroanwendungen muss es nicht gleich ein Netzteil mit 500 W sein, hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Und bei der Gelegenheit könnte auch ein Blick auf den Prozessor (bzw. dessen Lüfter) ganz aufschlussreich sein. Muss der Ventilator eigentlich immer laufen, wenn auf dem Computer gerade ein Brief geschrieben wird? Natürlich nicht. Hier könnte ein entsprechend großer Kühlkörper oder ein Lüfter mit Temperaturfühler weiterhelfen. Ein solcher Fühler arbeitet dann nur, wenn die Temperatur des Prozessors bestimmte Vorgaben übersteigt (ähnlich wie man es vom Auto her kennt). Und schließlich kann auch ein Blick in die Systemsteuerung – Stichwort Energieverwaltung - nicht schaden. Auch die dortigen Optionen wie Standby-Betrieb oder Festplatte bzw. Monitor ausschalten (z.B. in der Mittagspause) können helfen, Strom zu sparen.
Nicht vergessen sollte man bei einem diesbezüglichen Systemcheck auch die gesamte Peripherie, also alle angeschlossenen Komponenten, die der Computer benötigt. Der Drucker mit diesem großen Netzteil muss doch nicht den ganzen Tag eingeschaltet sein, wenn am Ende des Tages nur 2 oder 3 Seiten zu drucken sind, oder? Und wie sieht es mit dem Monitor aus? Klar, der muss zum Arbeiten eingeschaltet sein, aber auch Ihr Monitor hat mit Sicherheit einen Netzschalter an der Vorderfront. Wenn man diesen Schalter bei längerer Abwesenheit öfter mal benutzen würde, könnte man nicht nur Strom sparen, die CRT-Bildschirme werden dabei gleichzeitig noch entmagnetisiert.
Möglichkeiten, um Strom am Computer zu sparen gibt es so gut wie immer, man muss oftmals nur die eigene Bequemlichkeit überwinden, aber die nächste Stromabrechnung macht dieses „Opfer“ ganz sicher wieder wett.
Strom sparen kann jeder im Haushalt, wie bereits erwähnt. Ein DSL 16000 gehört zum Standard in deutschen Haushalten. Allerdings heißt das nicht der Computer sollte die ganze Zeit laufen. Ein Computer frisst viel Strom. Gerade bei Kindern muss man mit Computern haushalten, z. B. durch eine festgelegte Zeit am Tag, an dem die Kinder surfen dürfen. Wenn der PC nicht in Gebrauch ist, sollte er nicht auf Stand By laufen, sondern komplett ausgeschaltet werden. Es gibt noch wesentlich mehr Möglichkeiten um Strom zu sparen.
Aber nicht nur der Computer frisst bei bestehender Internet Strom. Selbst das Modem bzw. der Router kann hiervon ein Menge benötigen. Wer also einen DSL Vergleich durchführt, sollte sich auch das mitgelieferter Modem/Router genauer ansehen. Viele moderne Router bieten die Möglichkeit intelligent zu agieren und dadurch Strom einzusparen. Ebenso benötigt die WLAN-Funktion eine Menge Energie welche mit intelligenten Routern geregelt werden kann.